Seine Großtante Else Auerbach wurde 1902 geboren und lebte mit ihrem Ehemann in der Kleinen Alexanderstraße, die heute Alexandrinenstraße heißt. Dass es nun einen Gedenkstein gibt, der an Else Auerbach erinnert und, wie bei fast allen Stolpersteinen, an dem letzten selbstgewählten Wohnort angebracht wurde, geht auf ihre Verwandtschaft zurück. Laut der Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin wurden die Mini-Denkmäler außer in Kreuzberg und in Friedrichshain auch in Lichtenberg und Prenzlauer Berg verlegt. Er hat das Projekt in den 1990er Jahren initiiert, in Berlin verlegt er die Steine seit 1996. Seit 2005 macht das ein befreundeter Künstler, Michael Friedrichs-Friedlaender, für ihn, berichtet Sören Schneider, Mitarbeiter der Koordinierungsstelle Stolpersteine.
Source: Neues Deutschland February 21, 2019 15:55 UTC