Vergangene Woche legten rund 350 Beschäftigte einer Tochtergesellschaft der Hamburger Hafen und Logistik AG, kurz HHLA, drei Tage lang ihre Arbeit nieder. Es war der erste Streik seit 1978 bei dem Unternehmen, das zwei Drittel des Umschlags in Deutschlands größtem Hafen abwickelt. Verdi hatte zum Streik aufgerufen, nachdem die Tarifgespräche um eine Angleichung der Arbeitsbedingungen an die Tarife der Muttergesellschaft Ende Januar ergebnislos beendet worden waren. In Hamburger Medien tauchte das Gerücht auf, Arbeiter hätten Containerbrücken sabotiert und Kabel herausgerissen. So hat die HHLA gerade ein neues Terminal in Italien und die auf Automatisierung in Häfen spezialisierte Firma Isam gekauft.
Source: Neues Deutschland February 08, 2021 20:26 UTC