Von Dieter SürigDer Streit um mögliche Wettbewerbsverzerrungen zwischen den Trägerraketenherstellern Ariane Group und Space-X könnte nun zu einer weiteren Facette im transatlantischen Handelsstreit werden. Bednarek kritisiert, dass derzeit knapp 19 Prozent des Budgets der europäischen Weltraumagentur Esa in die Trägerrakete Ariane investiert würden. Der Startanbieter Arianespace, Tochter der Ariane Group, könne die Preise auf diese Weise "künstlich niedrig" halten und US-Anbieter verdrängen. Dies war allerdings bisher genau der Vorwurf, den Ariane Group den Amerikanern gemacht hat. Die Ariane Group hat gerade mit dem Bau der Ariane 6 begonnen, die deutlich günstiger sein und erstmals 2020 starten soll.
Source: Suddeutsche Zeitung February 24, 2019 19:41 UTC