Weil sie einen Zwischenruf in einer Bundestagsdebatte von Vize-Bundestagspräsident Kubicki falsch verstanden glaubt, vermutet die AfD bei ihm eine Hörschwäche. Die AfD sprach von einem Versuch, „unsere Fraktion auf plumpeste und übelste Art und Weise zu diffamieren“. Kubicki hatte sich in dem Interview fassungslos über einen Zwischenruf der AfD bei einer Debatte über Integration und den millionenfachen Mord an den Juden in der Nazi-Zeit gezeigt. Der Deutschen Presse-Agentur sagte er, er habe aus den Reihen der AfD den Satz „da haben wir zu wenig getan“ gehört. Er sagte: „Ich bin gerne bereit, mich in Anwesenheit der Abgeordneten der AfD einem Hörtest zu unterziehen.“Dass die AfD mutmaßt, der 66 Jahre alte Politiker höre womöglich nicht optimal, hat auch mit der Plenarsitzung vom 15.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung March 23, 2018 16:07 UTC