Der von der AfD und anderen Rechtspopulisten behauptete "Schuldkult" in Deutschland ist empirisch nicht zu belegen. Andreas Eberhardt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung EVZ, sagte dem Tagesspiegel: "Es gibt keinen Schuldkult, denn schuldig kann sich nur fühlen, wer persönlich involviert war. Die Initiatorin des Holocaust-Mahnmals, Lea Rosh, hatte es erst kürzlich "unmöglich" genannt, dass die AfD dort künftig vertreten sein soll. Auch im Aufsichtsgremium der an der Studie beteiligten Stiftung EVZ darf die AfD künftig vertreten sein. Sie sei "für die Überlebenden der Shoa äußerst schmerzhaft", wird er von der Nachrichtenagentur dpa zitiert.
Source: Der Tagesspiegel February 12, 2018 15:56 UTC