Studie der Hans-Böckler-Stiftung: Immer mehr in Deutschland trotz Arbeit von Armut bedroht - News Summed Up

Studie der Hans-Böckler-Stiftung: Immer mehr in Deutschland trotz Arbeit von Armut bedroht


Zwischen 2004 und 2014 habe sich der Anteil der Beschäftigten, die trotz regelmäßiger Arbeit als arm gelten, auf 9,6 Prozent oder rund 3,7 Millionen verdoppelt, wie das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung am Donnerstag mitteilte. Der Anteil der armen oder armutsgefährdeten Erwerbstätigen in der EU betrug 2014 im Schnitt ebenfalls knapp zehn Prozent. Obwohl sie regelmäßig arbeiten, müssen sie mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens in ihrem Land auskommen. Wer in Deutschland als Alleinstehender weniger als 869 Euro netto im Monat verdiente, galt zuletzt als armutsgefährdet. Arbeitsmarkt profitiert von atypischer BeschäftigungDie positive Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt beruht den Forschern zufolge zu einem großen Teil auf einer Zunahme atypischer Beschäftigung - vor allem Teilzeit, häufig im Dienstleistungsbereich und im Niedriglohnsektor.


Source: Der Tagesspiegel July 06, 2017 08:37 UTC



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