Vor allem in Italien und Frankreich hat der Euro seit seiner Einführung als Buchgeld im Jahr 1999 zu Wohlstandseinbußen in Milliardenhöhe geführt. In Italien büßte laut der Studie jeder Einwohner 73.605 Euro einSchließlich kam die Studie zu dem Ergebnis, das der Euro in Italien zwischen 1999 und 2017 zu einer Wohlstandseinbuße von 73.605 Euro pro Einwohner geführt habe. Für die zurückliegenden zwei Jahrzehnte kommt das cep für Italien insgesamt zu einer Wohlstandseinbuße von 4,3 Billionen Euro, während es für Frankreich 3,6 Billionen Euro sind. Auch für die Niederlande zahlte es sich pro Bürger mit einem Betrag von 21.003 Euro aus, dass 1999 die Gemeinschaftswährung eingeführt wurde. Für Italien und Frankreich, die vom Euro demnach bisher nicht profitieren konnten, schlägt das cep Strukturreformen vor.
Source: Der Tagesspiegel February 25, 2019 09:05 UTC