Das Bayerische Viertel war einst ein blühendes Zentrum jüdischen Lebens in Berlin – bis die Nazis dem ein Ende bereiteten. Die Pogromnacht 1938 überstand sie zwar kaum beschädigt, wurde aber bei einem Luftangriff im Zweiten Weltkrieg schwer getroffen und in den fünfziger Jahren abgerissen. Jahrestag des Sieges über den Nationalsozialismus rechte Täter diesen Ort des Erinnerns und Gedenkens mit Nazi-Parolen entehrt haben“, sagte der Grünen Abgeordnete Sebastian Walter. Dass sich Menschen an einem solchen Mahnmal stören und es beschmieren, unterstreicht die Bedeutung einer gelebten Erinnerungs- und Gedenkkultur“, schrieb Steuckardt auf Twitter. – Text: Sigrid Kneist+++ Diese Nachricht stammt aus dem Leute-Newsletter Tempelhof-Schöneberg.
Source: Der Tagesspiegel May 19, 2020 15:22 UTC