Die Durchsuchung fand kurz nach dem islamistischen Anschlag eines IS-Sympathisanten in Wien statt, bei dem ein 20-Jähriger vier Menschen erschossen und 23 verletzt hatte. Am Freitag durchsuchten Sicherheitskräfte im Zusammenhang mit dem Anschlag von Wien Wohnungen und Geschäftsräume von vier Personen in Niedersachsen, Hessen und Schleswig-Holstein. Das Thema Terror bleibt also auch in Berlin aktuell: Bis Ende Oktober wurde in diesem Jahr ein islamistischer Gefährder abgeschoben worden. In Berlin sollen derzeit angeblich 60 Gefährder aus dem islamistischen Milieu leben, eine Zahl, die ein Sprecher der Senats-Innenverwaltung nicht bestätigte. Wenn es rechtlich möglich sei, schiebe Berlin Gefährder, aber auch andere ausländische Straftäter, konsequent ab, teilte der Sprecher mit.
Source: Der Tagesspiegel November 06, 2020 17:11 UTC