Um 6,4 Millionen Menschen ist die Zahl der Buchkäufer in den Jahren zwischen 2013 und 2017 zurückgegangen. Das hat die beiden großen Buchhandelsketten des Landes, Thalia und Hugendubel, jedoch nicht daran gehindert, rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft zwei Filialen umzubauen und unabhängig voneinander als „Buchhandlung der Zukunft“ (Thalia) und „Buchshop der Zukunft“ (Hugendubel) anzupreisen. In der Hagener Fußgängerzone und am Münchner Stachus kann besichtigt werden, worauf die Branchengrößen für die nächsten Jahre setzen – und worauf nicht mehr. Schließlich ist erklärtes Ziel der Neuerung, das Lesen in den Alltag der Menschen zurückzuholen. Und dafür will Thalia die Menschen erst einmal stärker in seine Buchhandlungen zurückholen.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 17, 2019 09:21 UTC