falseDie Errichtung je eines Instituts für katholische und für islamische Theologie an der Berliner Humboldt-Universität lässt auf sich warten. An der evangelisch-theologischen Fakultät der HU wiederum erwogen der damalige Dekan Cilliers Breytenbach und einige Professoren, alle Theologien einschließlich der jüdischen unter dem Dach der HU zusammenzuführen. Kritik der Rechtsanwältin und Moschee-Gründerin Seyran Ates an der Zusammensetzung der Arbeitsgemeinschaft und des geplanten Beitrags wies Borgolte zurück. Die Gespräche zwischen der FU und der HU über die Verlagerung des Seminars mit derzeit zwei Professuren inklusive Ausstattung ziehen sich hin. Geschehen soll dies im Rückgriff auf die biblischen Texte und die christliche Lehrtradition sowie auf die globale Geschichte des Christentums und der Kirchen, aber stets in Auseinandersetzung mit „neuen Herausforderungen für das Verständnis der Personalität des Menschen, vor allem auf den Gebieten der Medizin, der Biowissenschaften und der Hirnforschung“.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 01, 2018 19:41 UTC