»Wir befürchten, dass die Zahl viel größer sein wird als bislang bekannt«, sagte der Betriebsratschef des Unternehmensbereiches, Günter Back, am Montag der Nachrichtenagentur Reuters. Er warf dem Vorstand des im deutschen Börsenleitindex Dax gelisteten Konzerns eine Salamitaktik vor. Vor allem in den Bereichen Verwaltung, Logistik, Instandhaltung, Reparatur und Vertrieb könne es zu einem Kahlschlag kommen. Thyssen-Krupp hatte am Freitag angekündigt (jW berichtete), im Stahlbereich über drei Jahre die Kosten um rund 500 Millionen Euro reduzieren zu wollen. Mai soll deren Aufsichtsrat über die Pläne beraten, wie Reuters aus Kreisen des Gremiums erfuhr.
Source: Die Welt April 10, 2017 16:01 UTC