Düsseldorf, Frankfurt Der Industriekonzern Thyssen-Krupp verengt den Bieterkreis für den Verkauf seiner Aufzugsparte. Analysten schätzen den Wert der Sparte auf rund 15 Milliarden Euro. Hinzu kommt: Geht das Geschäft an einen Investmentfonds, könnte Thyssen-Krupp sich vorbehalten, einen Minderheitsanteil an der Aufzugsparte im eigenen Portfolio zu behalten. Der Fonds soll dabei das Europa-Geschäft von Thyssen-Krupp übernehmen und so das kartellrechtliche Risiko in der EU minimieren. In Deutschland führt die Spitze bislang der Arzneimittelhersteller Stada an, der in den vergangenen Jahren schrittweise von den Finanzinvestoren Bain und Cinven für insgesamt 5,7 Milliarden Euro übernommen wurde.
Source: Handelsblatt January 27, 2020 14:15 UTC