Foto: Reuters/Wolfgang RattayVor fast zwei Jahren hatte ThyssenKrupp stolz verkündet, dass seine Stahlsparte mit der Europasparte des indischen Tata-Konzerns fusionieren werde. Am Freitag meldeten zuerst Insider und dann auch der Konzern selbst, dass die Fusion gescheitert ist. Es bietet Zukunftschancen für ThyssenKrupp und für Arbeitsplätze in Nordrhein-Westfalen«, sagte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet am Samstag nach einem Gespräch mit der Unternehmensspitze und Arbeitnehmervertretern in der Konzernzentrale. Laut dem CDU-Mann sollte die IG-Metall-Forderung, dass die Gewinne durch den Börsengang im Konzern verbleiben, erfüllt werden. Bei der LINKEN in Nordrhein-Westfalen ist man unterdessen der Meinung, dass die jüngsten Ereignisse bei ThyssenKrupp ein guter Grund seien, die Eigentumsfrage zu stellen.
Source: Neues Deutschland May 12, 2019 17:37 UTC