Denn Wegmann hat gegen die Compliance-Regeln des Stahl- und Industriekonzerns verstoßen, wie eine interne Untersuchung ergeben hat. „Mir ist bewusst, dass mein Handeln im Umgang mit einem Vertriebspartner nicht mit den Werten von ThyssenKrupp in Einklang stand.“Der Dax-Konzern ist in den vergangenen Jahren immer wieder von Korruptionsskandalen erschüttert worden. „ThyssenKrupp hat klare Regeln für den Umgang mit Geschenken“, sagte ein Sprecher. Kazmi verlangt von ThyssenKrupp 20 Millionen Euro für seine Dienste beim Verkauf einer zwei Milliarden Euro teuren Düngemittelanlage an den pakistanischen Kunden Fatima Group. ThyssenKrupp sieht sich allerdings nicht in der Pflicht, weil es mit Kazmi keinen Projektvertrag für das Geschäft gegeben habe.
Source: Die Welt November 10, 2016 16:41 UTC