Deutschlands größter Stahlhersteller Thyssenkrupp Steel Europe (TKSE) steckt in der Krise – doch das schreckt Bieter offenbar nicht ab: Der indische Rivale Jindal Steel kündigte im September an, die Duisburger Thyssenkrupp-Tochter mit 26.000 Mitarbeitern kaufen zu wollen. Die Inder haben bereits einen Blick in die Bücher geworfen und verhandeln mit dem Essener Mutterkonzern Thyssenkrupp. Dessen Chef Miguel López bezeichnete die Gespräche zuletzt als intensiv. Nun hat überraschend ein US-Investmentfonds seinen Hut in den Ring geworfen: die Flacks Group, die auf die Sanierung krisengeschüttelter Unternehmen spezialisiert ist. Sollten sich Thyssenkrupp und Jindal Steel nicht einigen können, seien sie „bereit, ein Angebot abzugeben“, sagte Flacks-Chef Michael Flacks gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.
Source: Suddeutsche Zeitung March 06, 2026 21:26 UTC