Rex Tillerson und Aung San Suu Kyi Der US-Außenminister trifft auf seiner Myanmar-Reise die Regierungschefin des Landes. (Foto: AP)RangunTrotz der groß angelegten „Säuberungskampagne“ gegen Muslime in Myanmar sieht US-Außenminister Rex Tillerson keine Grundlage für umfassende Wirtschaftssanktionen gegen das südostasiatische Land. Bei einem Besuch in der Hauptstadt Naypyidaw deutete Tillerson am Mittwoch aber an, dass die USA Sanktionen gegen einzelne Verantwortliche erwägen. Zugleich appellierte er an die Regierungen von Myanmar und Bangladesch, zusammenzuarbeiten, um die Rückkehr von Flüchtlingen zu ermöglichen. Myanmar betrachtet die Rohingya als illegale Einwanderer und verweigert den meisten die Staatsbürgerschaft, obwohl die Familien vieler schon seit dem 19.
Source: Handelsblatt November 15, 2017 11:14 UTC