Klare Ansage: "Die ARD wird nicht das ZDF, und das ZDF wird nicht die ARD", stellt Noch-ARD-Vorsitzender Tom Buhrow im Hinblick auf das künftige gemeinsame Streaming-Netzwerk der Öffentlich-Rechtlichen im "Handelsblatt"-Interview klar. Mit Blick auf die mächtige US-Streaming-Konkurrenz in Form von Netflix, Amazon und Co gibt sich Buhrow selbstbewusst: So sei die Nachfrage z.B. Früher sei die Mediathek nur ein "Überlaufbecken" gewesen, "jetzt ist sie eine eigenständige Säule mit eigenem Chef". Angesprochen auf das vergleichsweise geringe Zusatz-Budget von 25 Mio zeigt sich Buhrow genügsam: "Man kann immer sagen: Man braucht noch mehr." Über mögliche Werbespots in den noch werbefreien Mediatheken gibt sich Buhrow zugeknöpft, planen könne man damit schließlich nicht.
Source: Handelsblatt December 15, 2021 19:49 UTC