Fast 30 Jahre hat Terry Gilliam damit zugebracht, einen Film über Cervantes’ berühmten Romanhelden Don Quijote zu drehen. Jedenfalls: „The Man who killed Don Quixote“ ist nach bald 30 Jahren Planungs- und 17 Jahren Produktionszeit tatsächlich fertig geworden, nun mit anderen Schauspielern und einer anderen Geschichte. Und Toby reist nicht – wie ursprünglich konzipiert – in die Ritterzeit; sondern Don Quijote selbst lebt in unserer Gegenwart. Mitsamt Pferd, Lanze und Ritterrüstung hält er sich für den realen Don Quijote. In einer Mischung aus Starr- und Wahnsinn nennt er sich „The Real Don Quijote“ – das kann im Zeitalter des twitternden Trumpismus jeder nehmen, wie er will.
Source: Die Welt September 27, 2018 10:52 UTC