Berdimuhamedow macht Merkel Zugeständnis Die autoritäre Regierung Turkmenistans will ausländische Diplomaten ins Land lassen, um die von Menschenrechtsorganisationen kritisierten Haftbedingungen überprüfen zu lassen. (Foto: Reuters)BerlinNach Kritik an der Menschenrechtslage in Turkmenistan hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) das Thema auch bei ihrem Treffen mit dem turkmenischen Präsidenten Gurbanguly Berdimuhamedow in Berlin angesprochen. Sie hätten darüber gesprochen, dass es „wünschenswert“ sei, wenn internationale Diplomaten Zugang zu den turkmenischen Haftanstalten bekämen, sagte Merkel am Montag nach dem Treffen mit Berdimuhamedow im Bundeskanzleramt. So müsse Merkel bei Berdimuhamedow unter anderem darauf dringen, den Journalisten Saparmamed Nepeskuljew freizulassen, der für den Sender Radio Free Europe arbeitete. Auch auf der Rangliste von Reporter ohne Grenzen zur Pressefreiheit in 180 Ländern steht Turkmenistan auf dem drittletzten Platz.
Source: Handelsblatt August 29, 2016 15:00 UTC