US-Präsident Donald Trump gerät in der Ukraine-Affäre immer stärker unter Druck. Der geschäftsführende US-Botschafter in Kiew, William Taylor, hat Trump in der Ukraine-Affäre massiv belastet. Trump forderte Taylors Darstellung zufolge, dass der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij öffentlich erklärt, er ordne Ermittlungen gegen Bidens Sohn Hunter an. Hunter Biden saß bis April diesen Jahres im Verwaltungsrat des ukrainischen Gaskonzerns Burisma. Trump beharrt darauf, dass es kein "Quid pro quo" gegeben habe - also keine Forderung an Selenskij, als Gegenleistung für US-Militärhilfe Untersuchungen über Hunter Biden in Gang zu setzen.
Source: Suddeutsche Zeitung October 23, 2019 01:30 UTC