Eigentlich sollte sich alle Aufmerksamkeit auf den Staatsbesuch von Donald Trump in Indien richten. Das Erlebnis des Fotografen macht deutlich, dass die Spannungen religiös aufgeladen sind, was in Indien stets schlimme Erinnerungen weckt an frühere Gewalt zwischen Hindus und Muslimen. Alle Aufmerksamkeit sollte sich auf das angeblich blendende Verhältnis zwischen Donald Trump und Narendra Modi beim zweitägigen Staatsbesuch richten, voller Pomp und Gloria. Kritiker argumentieren, dass Indien so erstmals in der Geschichte religiöse Kriterien einsetze, um zu bestimmen, wer Inder ist. "Unsere Wirtschaftsminister hatten positive Gespräche über Handel", erklärte Trump außerdem, es gebe Pläne, über einen großen Trade-Deal zu verhandeln.
Source: Suddeutsche Zeitung February 25, 2020 14:27 UTC