Düsseldorf Die gute Laune, die Nicola Leibinger-Kammüller am Donnerstagmorgen versprühte, passte so gar nicht zu den Nachrichten, die die Trumpf-Chefin zu verkünden hatte. In beiden Ländern gingen die Umsätze um je neun Prozent zurück, während andere Märkte wie Europa stabil geblieben sind oder, wie die USA, sogar um 23 Prozent zugelegt haben. „Das hängt neben dem Ende eines ungewohnt langen Konjunkturzyklus im Maschinenbau auch mit den gewachsenen geopolitischen Unsicherheiten zusammen“, sagte Leibinger-Kammüller. Ambitionierte Ziele setzt sich der Konzern dafür beim Klimaschutz: Bis Ende 2020 will die Trumpf-Chefin alle Standorte des Konzerns auf eine CO2-neutrale Produktionsweise umgestellt haben. „Ab sofort werden wir die vollständige Umstellung aller unserer Stromverträge vornehmen“, sagt Leibinger-Kammüller.
Source: Handelsblatt October 24, 2019 12:45 UTC