Dafür wird den Aktionären ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot unterbreitet, das den im M-Dax gelisteten Handelskonzern mit rund 5,8 Milliarden Euro bewertet. Den Aktionären wird geraten, bis zur Veröffentlichung der begründeten Stellungnahme von Vorstand und Aufsichtsrat zum Übernahmeangebot keine Maßnahmen zu ergreifen und keine Aktien an die Bieter zu verkaufen. Auch mit der ehemaligen Metro-Schwestergesellschaft Ceconomy wurde zu diesem Zeitpunkt eine Call-Option über deren damals noch rund 9 Prozent an Metro besiegelt. Mit dem potentiellen Zugriff auf mehr als 30 Prozent zeichnete sich das nun erfolgte Übernahmeangebot also schon im vergangenen Sommer ab. Es erfordere die volle operative Kontrolle, wird der avisierte Beherrschungsvertrag begründet.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung June 23, 2019 12:03 UTC