Die junge Demokratie in Tunesien bezeichnete Merkel aber als "Leuchtturm der Hoffnung" für die arabische Welt und sicherte dem Land volle Unterstützung für den Reformprozess zu. Merkel machte sich für Zusammenarbeit in Fragen der Sicherheit und der Wirtschaft stark. Eine bessere wirtschaftliche Lage entziehe Fundamentalisten den Boden für ihre "Saat des Hasses und der Gewalt". "Die große menschliche Tragödie, die sich am und auf dem Mittelmeer abspielt, betrifft uns alle – moralisch, humanitär und politisch." Essebsi und Merkel sprachen sich dringend für eine Stabilisierung des tunesischen Nachbarstaates und Bürgerkriegslandes Libyen aus.
Source: Suddeutsche Zeitung March 03, 2017 13:30 UTC