Noch bevor die Menschen in Iran auf die Straße gingen, um ihren Unmut über Inflation und Repression auszudrücken, bahnte sich in Teheran eine andere Krise an: Der Stadt geht das Wasser aus. Seit einem halben Jahr hat es kaum geregnet und die fünf großen Stauseen, welche die Hauptstadt mit Trinkwasser versorgen, drohen zu versiegen. Irans Präsident Massud Peseschkian erwog bereits, die 15-Millionen-Einwohner-Stadt zu evakuieren. Ganzen Stadtvierteln wird nachts der Hahn abgedreht. Ein wenig hat es zuletzt geregnet, aber nicht genug, um Entwarnung zu geben.
Source: Suddeutsche Zeitung January 21, 2026 06:01 UTC