In den vergangenen 20 Jahren gab es, um den Namensstreit beizulegen, von der UNO moderierte Gespräche. Für Skopje geht es um viel, denn Athen blockiert die Aufnahme Mazedoniens in die westliche Kriegsallianz NATO und die Europäische Union. Washington macht Druck auf das in die Staatskrise getriebene Balkanland, um Mazedonien möglichst bald in die NATO aufzunehmen. Zumal Zaev und sein Kabinett auch nicht den von ihren Vorgängern eingeschlagenen Weg weiterverfolgen, die Beziehungen zu Russland zu verbessern. Eine Lösung des Namensstreits wäre ein Erfolg für Zaev und eine Schlappe für die rechtsnationalistische Opposition.
Source: Junge Welt January 23, 2018 17:03 UTC