Von Max SprickDan Keller habe seinen Hund umgebracht und dann Kinder gezwungen, ihn auszunehmen und zu essen. Mit dem Blut des Hundes habe Keller die Kinder "getauft", das Blut weiterer von ihm erlegter Tiere den Kleinen zum Trinken gegeben. "Natürlich sind wir enttäuscht von diesem Urteil, aber die Jury hat gesprochen und wir respektieren ihre Meinung", sagte der damalige Anwalt der Kellers der New York Times. Der Fall der Kellers fiel in eine Zeit, in der in den USA Angst vor okkulten Verbrechen herrschte. Das rehabilitierte Ehepaar will nun ein Haus und ein Auto kaufen, sich eine Krankenversicherung zulegen und ein Hörgerät für den inzwischen 75-jährigen Dan Keller anschaffen.
Source: Suddeutsche Zeitung August 24, 2017 12:45 UTC