Doch Clinton, die in den vergangenen Wochen in den Umfragen einen deutlichen Vorsprung vor Trump eingebüßt hatte, geriet in die Defensive. Einen US-Bodentruppeneinsatz werde es weder im Irak noch in Syrien geben, auch nicht für den Kampf gegen den "Islamischen Staat" (IS), sagte sie. Im NBC-Forum griff er Clinton unter anderem wegen deren ursprünglicher Unterstützung für den Angriff auf den Irak im Jahr 2003 an – und bezeichnete sich selbst als Kriegsgegner, obwohl er selbst seinerzeit den Feldzug begrüßt hatte. Nach den Amtszeiten des scheidenden Präsidenten Barack Obama und von Ex-Außenministerin Clinton sei von den hohen Generälen des US-Militärs nur noch „Trümmer“ übrig, kritisierte Trump. In einem von der Website RealClearPolitics erstellten Durchschnitt aller Meinungsumfragen liegt Clinton derzeit noch drei Prozentpunkte vor Trump, der laut mindestens einer Befragung jedoch inzwischen an seiner Rivalin vorbeigezogen ist.
Source: Der Tagesspiegel September 08, 2016 05:03 UTC