Der tödliche Unfall mit einem Robotertaxi war trauriger Höhepunkt einer Negativserie: Für den Fahrdienstleister Uber läuft es derzeit gar nicht gut. Ein autonomer Testwagen des Fahrdienstvermittlers Uber tötete eine Radfahrerin, die gerade zu Fuß die Straße überquerte, und damit war die Frage nach nachhaltigem Verkehr in deutschen Großstädten erst einmal wieder passé. Starten will Uber zunächst mit 30 Fahrzeugen, die meisten davon Modelle des elektrisch betriebenen Renault Zoe. Der Vorteil für Uber: Wenn Autos ganz von allein fahren, braucht man keine Fahrer mehr - es ist ein interessantes Sparmodell für einen Fahrtenvermittler, auf Robotertaxis zu setzen. Als dann vor einigen Tagen auch noch ein autonomes Test-Vehikel von Uber in einen tödlichen Unfall verwickelt wurde, war das der vorläufig größte Tiefschlag.
Source: Suddeutsche Zeitung March 26, 2018 16:52 UTC