In der US-Stadt Tempe mit gerade einmal gut 180 000 Einwohnern erfasste ein autonomer Testwagen des Fahrdienst-Vermittlers Uber eine Fußgängerin, die die Straße überquerte. Aber warum erkannten die vielen Sensoren des High-Tech-Mobils nicht, dass eine Person, die ein Fahrrad schiebt, sich am Straßenrand Richtung Fahrbahn bewegt? Um diese Frage zu beantworten, werden nun Unmengen an Daten ausgewertet, die das Roboter-Auto gespeichert hat. Fest steht bereits: Nicht nur für Uber, sondern für alle Tech- und Autokonzerne, die große Hoffnungen in das autonome Fahren setzen, kommt der Unfall zur Unzeit. Erst in der vergangenen Woche hatte eine Lobby-Initiative um Uber und die Google-Schwester Waymo die Politik aufgefordert, die veralteten Gesetze rasch zu ändern und den Weg für die Technologie weiter freizumachen.
Source: Handelsblatt March 20, 2018 15:11 UTC