Die Vorhaben der Deutschen Fußball Liga (DFL), mit Geisterspielen den Bundesliga-Betrieb aufzunehmen, stößt auf Widerspruch in Teilen der Stammkundschaft. Es dürfe "keine Lex Bundesliga" geben: "Fußball hat in Deutschland eine herausgehobene Bedeutung, systemrelevant ist er jedoch ganz sicher nicht." Dennoch folgert die Ultra-Szene: Bei einem Neustart in den nächsten Wochen würde sich der Fußball vom Rest der Gesellschaft entkoppeln - und somit "ein Eigentor schießen". Zudem lasse der Plan der 36 in der Deutschen Fußball Liga (DFL) organisierten Erst- und Zweitligisten die Belange der Ligen drei und vier außer Acht, für die "Geisterspiele ohnehin keine Option" seien. Die Vereine sollten sich überlegen, was strukturell falsch laufe, wenn Klubs mit dreistelligen Millionenumsätzen binnen weniger Wochen vor der Pleite stünden.
Source: Suddeutsche Zeitung April 16, 2020 19:30 UTC