Langfristig befürchte ich aber, dass sich die klassischen Banken damit ihr eigenes Grab schaufeln“, warnt Barkow. Angesichts der Nebenwirkungen von Minuszinsen und Gebührenerhöhungen fahnden viele Beobachter nach einem dritten Weg für Deutschlands Geldhäuser, um wieder auf einen grünen Ertragszweig zu kommen. Aber wenn die Banken jetzt nicht ihr Geschäftsmodell erweitern, dann wandert eine Ertragsquelle nach der anderen zu neuen digitalen Plattformen“, warnt Brühl. Klar ist: Angesichts des scharfen Wettbewerbs am Finanzplatz Deutschland müssen Bankkunden wohl auch in Zukunft nicht auf kostenlose Girokonten verzichten. Zudem verzichten 79 Institute auf die Kontoführungsgebühr, wenn ein monatlicher Geldeingang von 800 Euro und mehr gesichert ist.
Source: Handelsblatt October 08, 2019 16:30 UTC