Die Osterweiterung bedeutete das Ende der europäischen Teilung, die den Kontinent seit 1945 geprägt hatte. Die Euphorie und die Zuversicht, Europa werde zusammenwachsen, waren groß. Staaten mussten sich für den Beitritt wandelnEs waren vor allem ehemalige Warschauer-Pakt-Staaten wie Ungarn, Polen und Tschechien, die der EU beitraten. „Für die westeuropäischen Länder, die sich 1951 der EGKS (Europäische Gemeinschaft für Kohle für Stahl) anschlossen, war die interne Versöhnung ein wichtiger Punkt. Politisch muss man sich fragen: Wem nützt es?“ Die größte Kluft der EU sei vielleicht die zwischen Theorie und Praxis.
Source: Der Tagesspiegel March 24, 2017 16:18 UTC