(Foto: dpa)Brüssel/BerlinVerkehrsminister Alexander Dobrindt hat eine Mitverantwortung der Bundesregierung am VW-Skandal zurückgewiesen und dringt weiter auf schärfere EU-Abgasregeln. „Ich glaube nicht, dass alles seine Ordnung hat und die Richtlinien präzise genug sind“, sagte der CSU-Politiker am Donnerstag im Abgas-Untersuchungsausschuss des EU-Parlaments in Brüssel. Kosteneinsparungen der Hersteller bei der Motoren-Konstruktion dürften kein Argument dafür sein, dass manche Autos die Umwelt mehr schädigen könnten, machte der Minister deutlich. Sinnvoll sei aber eine EU-Instanz, die bei Streitigkeiten unter nationalen Behörden eine Schiedsrichterfunktion einnehmen könne. Diese sogenannte Marktüberwachung könne über einheitlichere Standards auch für die Hersteller eine Chance zur Qualitätssicherung sein.
Source: Handelsblatt October 20, 2016 17:26 UTC