Bislang mangelte es internationalen Behörden wie der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) aber an ausreichenden Nachweisen, um E-Zigaretten als eindeutig krebserregend einzustufen. Vaping fördert wohl Lungen- und MundhöhlenkrebsWie die Forschenden in ihrer Auswertung erläutern, sind E-Zigaretten „wahrscheinlich krebserregend“ und können wohl Lungen- sowie Mundhöhlenkrebs verursachen. Langzeituntersuchungen zu E-Zigaretten fehlenIn der nun erschienenen Übersichtsarbeit wurden mehrere seit 2017 erschienene Untersuchungen zum Vaping ausgewertet, um eine Risikobewertung für E-Zigaretten vornehmen zu können. Daher dürfte es noch länger dauern, bis die Produkte auch von Behörden wie dem IARC offiziell als wahrscheinlich krebserregend eingestuft werden. Wegen der Vielfalt der Produkte sei allerdings oft nicht bekannt, welche Stoffe in den E-Zigaretten enthalten seien, so das BfR.
Source: Suddeutsche Zeitung March 30, 2026 15:39 UTC