Amnesty International hat der Regierung von Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro schwere Menschenrechtsverstöße gegen Oppositionelle vorgeworfen. Dazu gehörten auch außergerichtliche Hinrichtungen, berichtete die Menschenrechtsorganisation am Mittwoch nach einer Krisenmission in dem Land. Januar starben laut Amnesty mindestens 41 Menschen – alle an Schussverletzungen. Amnesty hat nach eigenen Angaben in den Bundesstaaten Lara, Yaracuy, Vargas sowie mehreren Stadtteilen von Caracas recherchiert. Die Spezialeinheit habe laut Amnesty die Tatorte manipuliert und die Opfer als Kriminelle dargestellt.
Source: Der Tagesspiegel February 20, 2019 15:17 UTC