Gera (dpa) - Die Busunternehmer in Mitteldeutschland sehen erhebliche Probleme beim Umstieg auf alternative Antriebe wie Strom, Gas und Wasserstoff. Die zentrale Frage sei dabei nicht die Antriebstechnik selbst, erklärte Verbandsgeschäftsführer Tilman Wagenknecht am Mittwoch. Probleme bereite vielmehr die benötigte Infrastruktur etwa zur Speicherung und Betankung mit solchen Energieträgern. Verbandspräsident Mario König, dessen Unternehmen selbst drei E-Busse betreibt, sieht diese vor allem für den Stadtverkehr geeignet. Beim Mitteldeutschen Omnibustag berät die Branche an diesem Mittwoch und Donnerstag in Gera über Herausforderungen wie Digitalisierung, Fachkräftemangel und die Energiewende.
Source: Suddeutsche Zeitung November 13, 2019 11:00 UTC