„Wer kann dem wendigen Kleinen bitte widerstehen?“, lautet die Frage im Werbetext auf der Homepage. Die großen Carsharing-Unternehmen bewerben die Fahrzeuge ihrer in Deutschland stetig wachsenden Flotten auch gerne mit Adjektiven wie „dynamisch, spritzig, agil, sportlich“. Da freut man sich gerade noch so schön auf die nächste Kurve – und landet schon in der Leitplanke. Eine Möglichkeit wäre, von der zeitbasierten Bezahlung wegzukommen, die Autos nur stundenweise zu vermieten oder die gefahrene Strecke abzurechnen. Die Unternehmen könnten auffällig gewordene Nutzer auch schlichtweg sperren, dafür müssten sie ihre Kundenprofile aber mit der Verkehrssünder-Datei des Kraftfahrtbundesamt abgleichen, wovor auch die Behörden noch zurückschrecken.
Source: Der Tagesspiegel October 20, 2017 14:15 UTC