Geklebt, um zu bleiben: Zwei Tage vor Ablauf der ursprünglichen Frist hat die Senatsverwaltung für Verkehr die Anordnung für die sogenannten Pop-up-Radwege bis Ende dieses Jahres verlängert. Erklärtes Ziel der Verwaltung ist, die provisorisch aus Baustellenmarkierungen und Absperrbaken hergerichteten Radfahrstreifen an Hauptstraßen „auf möglichst vielen Strecken" durch dauerhafte Lösungen zu ersetzen. „Die Senatsverwaltung steht in Abstimmung mit mehreren Bezirken, die bereits Vorschläge für weitere temporäre Radfahrstreifen auf Strecken unterschiedlicher Länge vorgelegt haben. Mehrere Außenbezirke sind prinzipiell dagegenDie Pop-up-Radwege sind seit Ende März überwiegend in Friedrichshain-Kreuzberg eingerichtet worden – jeweils auf Anordnung der Senatsverwaltung, aber in enger Abstimmung mit dem bei diesem Thema konkurrenzlos aktiven Bezirk. Deren Busse müssten dann womöglich auf gemeinsamen Spuren hinter Radfahrern herzuckeln oder könnten im Stau stehen, wie FDP-Verkehrsexperte Henner Schmidt erklärt.
Source: Der Tagesspiegel May 29, 2020 17:15 UTC