Versicherung im Beruf: Gericht wertet Balkonsprung von Prostituierter als Arbeitsunfall - News Summed Up

Versicherung im Beruf: Gericht wertet Balkonsprung von Prostituierter als Arbeitsunfall


Dazu hatte sie auf eine Annonce im Internet geantwortet, in der in Hamburg eine legale Arbeit als Prostituierte angeboten wurde. Im Gegenzug sollte die Frau 24 Stunden am Tag zur Verfügung stehen und Aufträge über ihr „Arbeitshandy“ entgegennehmen. Dabei zog sie sich mehrere Knochenbrüche zu und wollte die Kosten für deren Behandlung als Arbeitsunfall vor der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft geltend machen. Der Zuhälter habe so sehr über die Arbeitszeit und Art der Arbeit der Frau verfügt, dass eine abhängige Beschäftigung vorliege und nicht etwa eine Selbständigkeit. Denn die Frau hatte die Absicht gehabt, zurück in ihre Wohnung in ihrem Heimatland zu fliehen – wohin sie sich am Ende auch tatsächlich begab.


Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 04, 2017 07:01 UTC



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