Erst mit dem Urteil des Oberlandesgerichts Brandenburg vom Juni 2020 ist der Zuschlag für das Unternehmen aus Plzeň rechtmäßig. Ursprünglich hatten die ersten Bahnen bereits im Jahr 2020 geliefert werden sollen. Die Gesamtkosten wurden seinerzeit auf rund 120 Millionen Euro beziffert, von denen das Land die Hälfte übernehmen wolle. Gemeinsam mit der Stadt Cottbus und dem Landkreis Spree-Neiße habe man 2,4 Millionen Euro aus dem ÖPNV-Rettungsschirm zum Schadensausgleich abgerufen, heißt es. Die Anschaffungskosten in Höhe von knapp 32 Millionen Euro werden größtenteils kreditfinanziert, hieß es.
Source: Neues Deutschland February 16, 2021 17:26 UTC