Direkt aus dem dpa-NewskanalFrankfurt/Main (dpa/lhe) - Ein Handelsvertreter einer Bausparkasse ist wegen Betrugs zu Lasten seiner Kunden zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Frankfurt ging am Dienstag in seinem Urteil von einem Gesamtschaden von rund 750 000 Euro aus. Der 38-Jährige hatte unter anderem hinter dem Rücken der Kunden deren Bausparverträge mit gefälschten Schreiben gekündigt und sich die Einlagen auf sein eigenes Konto überweisen lassen. Von einer Kundin erhielt er 150 000 Euro als Geldanlage, die er privat verbrauchte. Er hatte mehrere teure Autos und eine Modelleisenbahn im Wert von allein 100 000 Euro.
Source: Suddeutsche Zeitung May 16, 2017 13:30 UTC