Das Fluggerät mit seiner Vielzahl an Rotoren lässt sich deutlich leichter steuern als ein konventioneller Hubschrauber. Dabei darf sich der gebürtige Ettlinger seit der Nacht zum Freitag als Großgesellschafter eines Start-ups bezeichnen, das binnen kürzester Zeit 122 Millionen Euro in der ersten Liga internationaler Konzerne einsammelte – darunter Daimler, Intel und der chinesische Autokonzern Geely. Ein Anruf und eine halbe Stunde Bedenkzeit beim einstigen Skateboard-Kumpel Zosel reichten, um den Tausendsassa aus früheren Tagen zur gemeinsamen Firmengründung zu bewegen. In den vorherigen beiden Finanzierungsrunden kamen bereits 35 Millionen Euro zusammen, darunter auch vom Seriengründer Lukasz Gadowski. In der Nacht zum Freitag folgte der endgültige Ritterschlag: Weitere 87 Millionen Euro stellen nun unter anderem die Bahn-Speditionstochter DB Schenker, die japanische Versicherungsgruppe Mitsui Sumitomo und eine Venture-Capital-Tochter von Japan Airlines zur Verfügung.
Source: Handelsblatt February 23, 2020 19:07 UTC