Florian Gaertner/IMAGO/photothek Annalena Baerbock bei einem ungeplanten Stopp im saudiarabischen Dschidda aufgrund einer fehlenden eritreischen Überfluggenehmigung (24.1.2024)Der künftige EU-Marineeinsatz im Roten Meer wirft seine Schatten voraus. Um ihn geht es, wenn Außenministerin Annalena Baerbock voraussichtlich am Donnerstag in Dschibuti zu Gesprächen mit ihrem dortigen Amtskollegen eintrifft. Das kleine Land an der Meerenge Bab al Mandab wird von den westlichen Staaten traditionell als Marinestützpunkt genutzt, und als solcher dürfte es auch für die bevorstehenden EU-Operationen eine Rolle spielen. Apropos Sudan: Dass in dem Land Bürgerkrieg herrscht, verbessert die Lage im Roten Meer aus Sicht der westlichen Staaten nicht. Hinzu kommt, dass der Krieg die Lage in Sudan schwer kalkulierbar macht – ein ruhiges Hinterland für Operationen im Roten Meer sähe anders aus.
Source: Junge Welt January 24, 2024 19:23 UTC