Die Beziehung zwischen den beiden war nie rein geschäftlich, und auch deshalb war es ja kein gängiger Abschied, den Hollerbach im Mai von den Würzburger Kickers genommen hatte. Vor gut drei Jahren entschied er sich, dem Verein mit seinen Finanzspritzen auf die Beine zu helfen und ein paar Schritte im Profifußball zu ermöglichen. Am Dienstag musste sich die Mannschaft dem Regionalligisten Rosenheim im Viertelfinale des Toto-Pokals geschlagen geben. Die Kickers haben sich auf einen Trainermarkt begeben, der in diesem Herbst nur wenige Kandidaten bereithält, die sich den bescheidenen Rahmenbedingungen in Würzburg fügen würden. Ob Schuster auf der Liste der Kickers steht und ein Engagement finanziell realisierbar wäre, dazu halten sich die Verantwortlichen bedeckt.
Source: Suddeutsche Zeitung October 03, 2017 17:37 UTC