Wenn Spektakel die zwangsläufige Begleiterscheinung und zugleich das Kennzeichen eines erfolgversprechenden Politikers ist, dann sieht es nicht gut aus für Michael Bloomberg. Der Unternehmer, Milliardär und ehemalige Bürgermeister von New York will Präsident der Vereinigten Staaten werden. Der Empfang ist warm, die Rede konventionell, professionell und an einigen Stellen lustig. Er verspricht viel Geld für Straßen, Abwasserkanäle und fürs schnelle Internet, sollte er Präsident werden. Sie respektieren ihn als Kollegen, viele sind mit seiner Stiftung Bloomberg Philanthropies in Berührung gekommen, die unter anderem lokale Projekte fördert.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung January 27, 2020 20:15 UTC