Dazu kamen damals noch all die Bildbände und Biographien über die drei Champions, die zwar literarisch anspruchslos waren, aber dem Tennisfreund immerhin dabei halfen, über den turnierfreien Winter zu kommen. Er beschreibt seine eigenen Werdegang, wie er scheinbar übermächtige Gegner bezwang, indem er sich auf sein geometrisches Denken verließ. Es erfordere die Fähigkeit, „nicht nur die Winkel der eigenen Schläge zu berechnen, sondern sogleich auch die Winkel der Rückschläge“. Mehr zum ThemaZum anderen gehört seine essayistische Eloge auf Roger Federer zum Großartigsten, was über den Schweizer je geschrieben wurde. Diese „Federer-Momente“, wie Foster Wallace sie nennt, mögen allzu affirmativ anmuten, sind aber wohlbegründet.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung October 21, 2016 16:29 UTC