Das Wallis – auf Französisch Valais – gilt als wild. Schon allein, weil der flächenmäßig drittgrößte Kanton der Schweiz, in dem Französisch und Deutsch gesprochen werden, vollständig in den Alpen liegt. Seit der Eingliederung in die Eidgenossenschaft im Jahr 1815 ereigneten sich in der Region viele der größten Unglücke und Naturkatastrophen des Landes. Erst 2025 wurde das Dorf Blatten durch einen Bergrutsch fast vollständig zerstört. Der ehemalige Bundesrat Pascal Couchepin sagt: „Das kollektive Gedächtnis im Wallis ist geprägt von Unglücken und Naturkatastrophen.“ Hinzu kommt nun die Brandkatastrophe von Crans-Montana.
Source: Suddeutsche Zeitung January 04, 2026 17:59 UTC