Bild: dpa„Mit einer Handbewegung kann ich meinen Spind öffnen, in der Kantine bezahlen und mein Fahrradschloss entsperren“, sagt ein Tui-Mitarbeiter in Schweden. Möglich macht das ein kleiner Chip, der unter die Haut zwischen seinem Daumen und Zeigefinger implantiert wurde. Allein in den vier Tui-Niederlassungen in den nordischen Ländern haben sich 115 der 500 Mitarbeiter für den Chip entschieden. „Wenn ich meinen deutschen Kollegen von dem Chip erzähle, fragen sie gleich besorgt: Wer kann dich damit tracken?“, erzählt Hüttenberend. „Wir kennen den Chip bislang nur aus Kinofilmen, in denen es um Tracking, Explosionen und andere böse Absichten geht.“ Das sei irreführend.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung November 01, 2019 06:00 UTC